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Konzept

Das Spielhuus Emmersberg wird in 2 verschiedenen Häusern geführt:

Haus an der Kamorstrasse 11

Haupthaus mit den Bereichen Kleinst- und Kleinkinder

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«Chäferli»

Bei den Chäferli spielen und lernen unsere Kleinstkinder/Babys ab vier Monaten bis rund zwei Jahre. Der Zeitplan richtet sich in dieser Gruppe voll und ganz nach der inneren Uhr der Kinder. Die spezielle Teamzusammensetzung und Gruppenstruktur gewähren unseren Jüngsten Geborgenheit und Sicherheit. Ganz behutsam wird so die Neugier gefördert, mit der Babys ihre unmittelbare Umgebung erforschen und erste Kontakte zu anderen Kindern knüpfen. In der Chäferli-Gruppe steht ein harmonischer ruhiger Tagesablauf mit sorgfältig ausgewählten, gut verträglichen kreativen oder spielerischen Höhepunkten im Vordergrund. Kurze Besuche in anderen Gruppen sind an der Tagesordnung. So kennt man sich von klein auf. Ob bei der Lieblingsbetreuerin auf dem Arm, warm eingepackt im gemütlichen Kinderwagen oder am Krabbeln: Klein und Gross finden sich täglich im Munotpark auf der grossen Wiese wieder, spielen und lernen mit- und voneinander.

«Müüsli»

Schritt für Schritt, meist durch intensivere Besuche und begleitet durch eine Betreuerin ihrer Wahl lernen die Chäferli die neue, etwas grössere Gruppe der Müüsli kennen. Jeden Tag teilt sich die Gruppe neu in kleine Untergruppen auf, die Kinder finden sich aber wieder beim Morgenritual, zum gemeinsamen Essen und für gemeinsame Aktivitäten. Die Betreuerinnen bereiten verschiedene Kreativ- und Spielangebote vor. Wo immer möglich haben aber die Pläne der Kinder Vorrang. So gestaltet sich jeder Tag neu und jedes Kind lernt, dass Pläne umgesetzt werden können und es dafür oft nur ein bisschen Unterstützung braucht. Viele kleine begleitete Schritte führen die Kinder an die komplizierten Herausforderungen des Lebens heran: sich selbst anziehen, nach dem Essen seinen Platz abräumen, 'Nein' sagen... oder 'Ja, gerne', Freunde finden und behalten, sich selbst finden und behalten.

Je nach Grösse und Zusammensetzung der Hauptgruppen wird in weiteren Subgruppen gearbeitet. Das Spielhuus versteht sich auf jeden Fall als offenes Haus, alle Kinder kennen sich untereinander, das Team arbeitet eng zusammen und plant gemeinsam.

 

Haus an der Kamorstrasse 7

Schulergänzende Kinderbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder

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«Kolibri»

Für Kinder ab Kindergartenalter besteht die Möglichkeit, nach der Spielhuus-Krippe unser schulergänzendes Programm zu besuchen. Die Kinder lieben das separate Haus an der Kamorstrasse in Sichtweite des Munotparks und -spielplatz. Eine Altersbeschränkung besteht nicht. Auch ältere Kinder sind hier sehr herzlich willkommen, solange sie gern kommen und sich in der Gesamtgruppe gut einfinden. Ab der Mittelstufe, also etwa 4. Klasse, wächst bei den Kindern der Wunsch nach mehr selbstbestimmter Freizeit und altersspezifischen Angeboten. Da unser Hortangebot laufend wächst, ist ein nach Alter abgestuftes Konzept in Arbeit.

Kinder, die neu in den Kindergarten gehen, begleiten wir im ersten Quartal, also bis Beginn der Herbstferien, wenn möglich zum Kindergarten und zurück. Schrittweise zieht die Begleitung sich aber zurück. Das Ziel ist es, dass das Kind den Kindergartenweg zu Fuss alleine, beziehungsweise in Begleitung seiner Gspänli bewältigen kann. Das Spielhuus Emmersberg bedient den Kindergarten Munothalde, bei Nachfrage, Zuteilung und wenn betrieblich möglich, auch den Kindergarten Gruben oder Buchthalen. Bei Problemen oder wenn der Weg zwischen Spielhuus und Kindergarten besonders lang und/oder gefährlich ist, verlängern wir diese Begleitzeit maximal bis zu den Sportferien. Um die Kinder in ihrer Selbständigkeit zu unterstützen, sollte die Begleitzeit so kurz wie möglich gehalten werden. Wie können Eltern ihre Kinder bei der Vorbereitung in den Chinzgi unterstützen? Nehmen Sie sich mehrmals Zeit, zum Beispiel für einen Sonntagsspaziergang, und gehen Sie die Wege mit Ihrem Kind zu Fuss ab: Von zu Hause zum Spielhuus, vom Spielhuus zum Chinzgi, vom Chinzgi nach Hause.

Für die Hausaufgaben steht im Spielhuus ein ruhiger Raum zur Verfügung. Das Spielhuus-Team unterstützt wo möglich. Für die Hausaufgabenhilfe ist jedoch die Schule zuständig. Die Eltern wenden sich darum an die Klassenlehrer, wenn das Kind die Aufgaben nicht bewältigen kann. Viel Zeit für das freie Spiel mit den Gspänli sowie spannende, verspielte und nicht ganz alltägliche Erlebnisse stehen auf dem Programm.

Während der Schulferien kommen Kindergärtner und Schulkinder grundsätzlich ganze Tage. Nach frühzeitiger Voranmeldung können aber auch nur halbe Tage gebucht werden. 

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